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Auswertung der Entwicklung von Umsatz,  Auftragseingängen und Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie

Stand: Juli 2010


Das Sommerloch blieb in der hessischen M+E-Industrie aus. Die Umsätze sind erneut gestiegen, die Beschäftigungslage hat sich weiter entspannt. Aufgrund eines „Basiseffekts“ sind im Juli 2010 die Auftragseingänge in der hessischen M+E-Industrie im Vergleich zum Vorjahr im deutlich zweistelligen Bereich eingebrochen.





Die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie haben im Juli 2010 mit insgesamt minus 36,8 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat einen Einbruch der Auftragseingänge zu verbuchen. Zurückzuführen ist dies auf die außerordentlichen Zuwachsraten im vorigen Jahr, als durch einen Großauftrag im „Sonstigen Fahrzeugbau“ ein Plus von insgesamt 47,1 Prozent verzeichnet werden konnte . Dieser  sogenannte Basiseffekt  hat vor allem die Inlandsaufträge drastisch – um 55,4 Prozent – einbrechen lassen, während die Auslandsorders weiterhin mit 20,2 Prozent zweistellig im Plus gelegen haben.





Hohe Zuwachsraten verzeichnen die Umsätze: Bei einem Anstieg der Inlandsumsätze um 13,8 Prozent auf 2,063 Mrd. € und einer nahezu gleich hohen Zunahme der Auslandsumsätze um 13,7 Prozent auf 2,014 Mrd. € sind die Gesamtumsätze im Vorjahresvergleich ebenfalls um 13,7 Prozent auf 4,077 Mrd. € gestiegen.





Die Exportquote hat mit 49,4 Prozent zum zweiten Mal in diesem Jahr die 50-Prozent-Linie unterschritten.

Das deutlichen Plus bei den Umsätzen im Verlauf dieses Jahres beeinflusste auch die Beschäftigungsentwicklung positiv: Im Juli wurden über 500 neue Arbeitsverräge besiegeltst, seit Mai erhöhte sich damit die Anzahl der Stammarbeitsplätze um fast 1000. Damit sind 197.679 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der hessischen M+E-Industrie beschäftigt.






Trotz des positiven Trends liegt die Beschäftigungszahl damit um 2,2 Prozent unter dem Vergleichszeitraum im Vorjahr.