Die Zahl der Beschäftigten in der größten hessischen Industrie ist im Februar 2011 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 6.220 Personen auf rund 203.000 gestiegen. Dabei handelt es sich um Stammarbeitsplätze, Zeitarbeitnehmer sind in dieser Zahl nicht enthalten. Diese Steigerung um 3,2 Prozent übertrifft sogar den Spitzenwert aus dem Jahr 2008 um fast einen Prozentpunkt. „Zeitarbeit spielt mit unter 5 Prozent der Gesamtbeschäftigung eine geringe Rolle. Allerdings sichert sie die nötige Flexibilität für Produktionsspitzen und bildet die Brücke in die reguläre Festanstellung. Die Übernahmequote liegt in Hessen bei über 20 Prozent – Tendenz steigend. Das große Thema der Zukunft wird der Fachkräftemangel sein“, so
Jungbluth.
Im Februar 2011 hat sich in der hessischen M+E-Industrie bei erneut verbesserter Auftragslage die gute Umsatzentwicklung weiter fortgesetzt: Die preisbereinigten Auftragseingänge stiegen im Vorjahresvergleich um insgesamt 14 Prozent, die Auslandsorders sogar um 16 Prozent. Die Auftragseingänge aus dem Inland verzeichnen mit über 12 Prozent immer noch ein gutes Plus, auch wenn sie nicht an den herausragenden Januar-Wert anknüpfen konnten. Auf der Basis einer anhaltenden Auftragsbelebung haben sich die Auslandsumsätze mit einem Plus von 41 Prozent auf 2,929 Mrd. Euro besonders erfreulich entwickelt. Auch die Inlandsumsätze haben mit einer Zunahme von 27 Prozent auf rund 2 Mrd. Euro einen positiven Beitrag geleistet für den Anstieg der Gesamtumsätze auf 4,946 Mrd. Euro. Die Exportquote ist damit deutlich auf über 59 Prozent gestiegen.
Vor allem die beiden größten M+E-Branchen erzielten sehr gute Umsatzzuwächse: Die Autoindustrie steigerte um 48 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro. Die Metallerzeugung und -bearbeitung erhöhte um 56 Prozent auf 810 Mio. €. Im Maschinenbau stieg der Umsatz um 38 Prozent auf 709 Mio. €. Die industrienahen Dienstleistungen trugen mit einer Steigerung um 15 Prozent auf 202 Mio. € Umsatz zum positiven Februar-Ergebnis der hessischen M+E-Industrie bei.
Zu den ausführlichen Zahlen der hessischen M+E-Industrie im Februar 2011