Gute Zahlen für die M+E-Industrie im Mai
Huberti: Die meisten hessischen Unternehmen haben ihren Weg aus der Krise gefunden!
23.07.2010
Offenbach am Main. Die Umsätze steigen wieder und die Auftragsbücher bleiben gut gefüllt. Die meisten hessischen Unternehmen der M+E-Industrie haben ihren Weg aus der Krise gefunden“, sagt Wolfgang Huberti, Vorstandsvorsitzender der Bezirksgruppe Offenbach-Hanau.
Die hessische M+E-Industrie steigerte ihren Umsatz im Mai um fast
21
Prozent gegenüber Vorjahr auf rund
4,3 Mrd. Euro.
Sie setzte vor allem dank eines starken Auslandsgeschäfts ihren Aufwärtstrend ungebrochen fort. Auch die Auftragseingänge stiegen im Mai um insgesamt 24 Prozent, im Inland sogar um 28 Prozent.
Zur erfreulichen Umsatz-Entwicklung haben alle Branchen beigetragen. Spitzenreiter war mit einem Zuwachs von 309 Mio. auf insgesamt 731 Mio. Euro und einer Steigerung von 70 Prozent die Metallerzeugung und -bearbeitung. Um ebenso stolze 40 Prozent und 117 Mio. auf insgesamt 413 Mio. Euro legten die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen zu.
Auch die beiden größten M+E-Branchen senden positive Signale. Der Fahrzeugbau hat im VDI-Innovationsklima-Index einen signifikanten Sprung getan. Der Maschinenbau hebt inzwischen seine Prognosen an. „Dies alles stimmt uns optimistisch, dass auch die nachlaufende Beschäftigung, die seit vier Monaten bei knapp 197.000 Beschäftigten stagniert, allmählich wieder ins Plus dreht“, sagte Wolfgang Huberti zu den im Auftrag des Arbeitgeberverbands erstellten aktuellen Daten des Hessischen Statistischen Landesamtes.
Viele Firmen haben nach der Kurzarbeit noch Kapazitätsreserven. Gegen die skeptische Prognose eines Wachstums ohne Beschäftigungszuwachs spricht aber, dass die Zeitarbeit seit Monaten wieder deutlich anzieht. Flexible Beschäftigungsformen wie Teilzeit, Zeitarbeit und befristete Beschäftigung sind im Aufschwung für eine schnelle Erholung des Arbeitsmarkts enorm wichtig. Einstellungshürden werden abgesenkt, Neueinstellungen bei noch unsicheren Zukunftserwartungen erleichtert. Auch Geringqualifizierte bekommen damit eine Chance auf Einstieg in Arbeit.
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