Kultusministerin Henzler ehrt hessische Sieger bei der 42. Internationalen Physik- Olympiade

Erfolgreiche Kooperation mit Hessenmetall und Areva

14.02.2011
Offenbach. Kultusministerin Dorothea Henzler und der Vorstandsvorsitzende des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, Professor Dieter Weidemann, haben heute die besten Hessen der 42. Internationalen Physik-Olympiade 2011 im Rahmen einer Feierstunde bei Areva in Offenbach ausgezeichnet.

Hessens beste Physik-Schüler treten nun gegen die anderen Bundesländer an um ein fünfköpfiges Team zu ermitteln, das vom 10. – 18. Juli 2011 in Thailand Deutschland repräsentiert und gegen Teams aus der ganzen Welt antritt.
Bei diesem Wettbewerb bearbeiten Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis anspruchsvolle Physikaufgaben und stellen ihre Problemlösungs- und Fachkompetenz unter Beweis, zeigen technische Begabung und empfehlen sich für außergewöhnliche Karrierewege.

„Den besten Hessen der Internationalen Physik-Olympiade gratuliere ich ganz herzlich zu Ihrem großartigen Erfolg. Sie haben in den schwierigen Auswahlverfahren bewiesen, wie viel Forschergeist in Ihnen steckt und welch große naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und Kenntnisse Sie bereits in Ihren jungen Jahren besitzen“, sagte Kultusministerin Henzler. „Besonders freut mich, dass sich in diesem Jahr auch eine Schülerin unter den besten Hessen befindet. Wir werden in Zukunft darauf angewiesen sein, dass sich noch viel mehr junge Frauen als bisher für einen naturwissenschaftlich-technischen Beruf entscheiden.“

Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender Hessenmetall, beglückwünschte die Schülerin und Schüler ebenfalls zu ihrem Erfolg: „Hier an die Spitze zu kommen erfordert neben Leistung auch Mut, Fleiß, Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen und starke Nerven! Mit diesen Eigenschaften und Ihrem erwiesenen Talent für Physik werden Sie unter einer großen Auswahl interessanter Ausbildungs- und Studienplätze wählen können. Zum Beispiel in einem der 500 Unternehmen der hessischen Metall- und Elektroindustrie, die neben klassischen Ausbildungsberufen vielfach auch das Duale Studium fördern und als exportgetriebene Branche immer gute Ingenieure suchen.“

Stephan Krüger, Standortleiter der Areva in Offenbach, ist stolz darauf, Gastgeber für die Siegerehrung sein zu dürfen: „Wir freuen uns für die jungen Talente und drücken ihnen für die weiteren Wettbewerbe die Daumen! Als Kerntechnik-Unternehmen ist die Physik die tragende Säule unserer täglichen Arbeit. Deshalb begrüßen wir jede Initiative, die das Engagement junger Menschen für die Naturwissenschaften fördert“.




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